Wie lösche ich ein Facebook-Profil?

Verfasser: admin  |  Rubrik: Überlegungen

Facebook Profilbild-150x150 in Wie lösche ich ein Facebook-Profil?Facebook, geliebt, verteufelt, verflucht – Der Umgang mit den persönlichen Daten der Nutzer ist bei Facebook, gelinde gesagt, unter aller Sau. Fotos gehören Facebook, Namen und Anschriften gehören Facebook und überhaupt – alles was man dort macht, macht man für Facebook. Die AGBs werden nach Lust und Laune geändert und als Nutzer steht man am Ende ziemlich blöd da. Da macht es schon Sinn seinen Account zu löschen, wenn man nur wüsste wie?!

Ich denke dass ich einen Weg gefunden habe, der relativ sicher ist – als erstes werden sämtliche Alben, Freundschaften, Notizen, etc.pp. gelöscht und der Nachname geändert – man hat eben geheiratet. Die Privatsphäreeinstellungen werden dahingehend umgeändert dass nur noch Freunde das Profil betrachten können, was schwer möglich ist, wenn man keine Freunde hat.

Dann wird dass Ganze, nun leere, Profil für zwei Wochen in Urlaub geschickt – damit die neuen „Daten“ auch schön verarbeitet werden. Danach kann man zur Löschung schreiten.

Hierbei hilft Facebook selbst – da es in den Optionen nur die Möglichkeit gibt dass Profil zu deaktivieren, nicht jedoch zu löschen, muss man auf einen kleinen Trick zurückgreifen. Derzeit löscht Facebook Profile welche zum Boykott von BP aufrufen.

Man schreibt einen entsprechenden Artikel, wettert gegen die Firma welche derzeit unsere Umwelt im großen Maße vergiftet und ruft zu einem Boykott von BP auf. Wer ganz sicher gehen will unterstellt Facebook noch die Zusammenarbeit mit BP und anderen, fragwürdigen, Firmen.

Danach sollte dass Profil verschwinden…

Das ewig verdorbene Weib – Teufelin, oder Fehlverstanden?

Verfasser: admin  |  Rubrik: Gesellschaftliches

Ich bin nicht gerade Bibelfest, da ich nicht viel von Werken halte die von Übersetzungsfehlern und politischer Motivation nur so strotzen. Aber mitunter ist es schon interessant die kleinen Ungleichheiten hervorzuheben…

Da wäre die Frau, welche in der katholischen – wie auch in anderen – Religion eine eher untergeordnete Rolle spielt. Ich persönlich finde dass in gewissen Situationen ja recht angenehm, aber möchte ich doch spätestens nach der nächste Nummer eine Partnerin haben, mit welcher ich mich über verschiedene Themen unterhalten kann.

Schauen wir uns zunächst einige Aussagen von Kirchenlehrern an, welche direkten Bezug auf die Frau und ihre Position nehmen. Liebe Frauen, bitte nicht brechen – es sind vermutlich alte, verwirrte Männer gewesen, welche teilweise mit ihrer eigenen Homosexualität nicht umzugehen wussten.

Ambrosius, ein Kirchenlehrer (339 – 397):

»Die Frau muss das Haupt verhüllen, weil sie nicht das Ebenbild Gottes ist.«

Augustinus – bedeutender Kirchenlehrer und Gründer der „modernen“ Kirche (354 – 430):

»Das Weib ist ein minderwertiges Wesen, das von Gott nicht nach seinem Ebenbilde geschaffen wurde. Es entspricht der natürlichen Ordnung, dass die Frauen den Männern dienen.«

Thomas von Aquin, Kirchenlehrer und Heilliger (1225 – 1274):

»Die Frau ist ein Missgriff der Natur… mit ihrem Feuchtigkeits-Überschuss und ihrer Untertemperatur körperlich und geistig minderwertiger…eine Art verstümmelter, verfehlter, misslungener Mann…die volle Verwirklichung der menschlichen Art ist nur der Mann.«

Papst Pius der Zweite (1405 – 1464):

»Wenn du eine Frau siehst, denke, es sei der Teufel! Sie ist eine Art Hölle!«

Martin Luther – der große Reformator welcher die Bibel übersetzte und die evangelische Kirche schuf:

»Die größte Ehre, die das Weib hat, ist allzumal, dass die Männer durch sie geboren werden.«
»Will die Frau nicht, so komm’ die Magd!«

Paps Johannes Paul II – erst 1988 geschehen!!

»Eine Frau soll still zuhören und sich ganz unterordnen. Ich gestatte es keiner Frau zu lehren und sich über den Mann zu erheben. Zuerst wurde ja Adam erschaffen, und dann erst Eva.«

Ich bewundere diese Männer und zumindest Martin Luthers Aussage in Bezug auf die Magd, kann ich verstehen! Allerdings räume ich der Frau dass gleiche Recht zu!

Sie erreichten hohe Positionen und einen starken, schon fast perversen, Einfluss auf die jeweiligen Gesellschaften ihrer und der heutigen Zeit. Warum ich sie bewundere? Weil diese Menschen den Analphabeten der gesamten Menschheit Hoffnung geben könnten – frei nach dem Motto „Chakka, du schaffst es!!“

Immerhin, selbst als Legastheniker erreichten sie ihre hohen Positionen.

Wieso Legastheniker? Schlagen wir doch einfach einmal die Bibel auf. Da steht, unter Moses – Genesis Kap.1 Abs. 27:

„Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht“

Huch? Mann und Frau gleichgestellt?? Aber Moment, es gibt ja noch einen zweiten, passenderen Abschnitt in der Bibel – der bekannte in welchem Eva so zusagen ein Resteprodukt aus Adams alter Rippe wurde. Moses 2.22:

Da ließ Gott der Herr einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm seiner Rippen eine und schloß die Stätte zu mit Fleisch. Und Gott der Herr baute ein Weib aus der Rippe, die er vom Menschen nahm, und brachte sie zu ihm.

Also erst waren beide da, dann hat Gott seinen Fehler eingesehen, die Frau rückwirkend vertilgt, nur um dann einen zweiten Versuch zu starten?

Hallooooooo!!!
Jemand zu Hause?

Also was lernen wir daraus – auch in der christlichen Religion ist dass Weib wenig wert und alte Männer haben eine starke Leseschwäche – nebst einigen anderen Schwächen…

Ex-Bischof Mixa: Von Penissen, vergangenen Schlachten und Prophezeit ein wenig

Verfasser: admin  |  Rubrik: Videos & So'n Zeug

Einfach nur Geil – Ex-Bischof Mixa in Aktion!!
Genau zuhören, zurücklehnen, genießen und lachen – oder weinen, je nachdem!


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Nationalistische Moslems, christliche Gutmenschen & die Trennung von Staat und Kirche

Verfasser: admin  |  Rubrik: Zeitgeschehen

Wie niedlich!

Da debattierte der Bundestag heute über mehrere Anträge welche den Schutz der „Religionsfreiheit“ weltweit betreffen. Wobei, ich frage mich ja gelegentlich was Religionsfreiheit eigentlich bedeutet? Wechselt man vom Christentum zu einer anderen Religion, so verliert man sein Seelenheil und ist ein Kandidat für die Hölle, wechselt man vom Islam in eine andere Religion, sieht es nicht viel besser aus – überhaupt sind Religionen ziemlich unfrei was die freie Glaubensentfaltung ihrer Anhänger betrifft. Im Falle der katholischen Kirche würde ich, wäre ich böse, ja sagen dass Religionsfreiheit bedeutet dass man als Priester für gewisse Dinge nicht vor ein weltliches Gericht muss.

Aber dem ist ja nicht so, oder?

Einerlei, es geht um den Bundestag in welchem Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU, was sonst?) den Umgang der Türkei mit christlichen Kirchen bemängelte. Ich finde es immer wieder putzig dass man kritisiert dass es in der Türkei keine christlichen Schulen geben darf. Leider vergessen diese Kritiker dabei zu erwähnen dass es in der Türkei keine Religionsschulen geben darf. Dass ist ein wichtiger Punkt, denn in der Türkei, genauso wie in Frankreich, ist die Trennung von Religion und Staat wesentlich stärker entwickelt als in unserm „christlich“ diktiertem Land. So ist Kindern unter 15 Jahren die Teilnahme an Religionsunterricht ebenso verboten wie das Tragen bestimmter Gegenstände, wie etwa dem Kopftuch! (Siehe hier)

Natürlich, es ist Usus in der Türkei die Religionszugehörigkeit im Pass anzugeben – Christen würden dadurch, so Kauder, in ihrer Freiheit untergraben. Sie fänden nur schwer Arbeitsplätze und dürfen in der Türkei keinen Priesternachwuchs ausbilden. Wobei sich mir die Frage stellt, trifft dies nur auf dass Christentum zu?

Kauder sagte weiterhin, wir würden in Deutschland Muslime akzeptieren, aber tun wir dies wirklich? Wenn hier wieder von Gewalt, Terror und mangelnder Bildung gesprochen wird, so erscheint meistens auch ein kleiner – oder auch großer – Fingerzeig auf die islamische Herkunft der Täter. Indirekt wird in Deutschland die Schuld an vielen Problemen Muslimen in die Schuhe geschoben – ich bin kein Moslem, auch kein Christ oder Jude, aber verdammt, ich sehe doch was hier um mich herum vorgeht. Es findet eine Hetze gegen den Islam und Menschen mit Migrationshintergrund statt, die einfach nicht angebracht und schon gar nicht fair ist.

Interessanterweise spricht Kauder dann auch davon dass Religion und Nationalismus oftmals Hand in Hand gehen, bzw. eine „unheilvolle Allianz“ eingehen würden. Interessante Äußerung von jemandem der den einen Glauben scheinbar zu fördern versucht und der einer Partei angehört welche sich selbst Christlich Demokratische Union nennt. Natürlich verweist er auf die Balkan-Kriege und die Situation in Indien, und somit wieder auf die Schrecken die dass Feindbild „Moslem“ hervorbringt. Von den Verfolgungen durch Christen, erwähnt er leider nichts.

Nun, Böse ist eben immer nur der Feind…

Es ist äußerst bedauerlich dass wir es hier in Deutschland einfach nicht schaffen Staat und Religion zu trennen, denn dann würde es wohl auch endlich in den Medien mit der Integration klappen und einigen kirchlichen Straftätern würden andere Strafen drohen, als nur der Ausschluss aus dem Priesteramt nach vatikanischen Recht…

Hier dass Interview mit Volker Kauder auf domradio.de
Hier ein Artikel über die funktionierende Trennung von Staat und Religion in der Türkei
Hier ein Artikel zum Thema Strafen gegen pädophile Priester

Versprechen sind da um Stimmen zu fangen – mehr nicht?

Verfasser: admin  |  Rubrik: Gesellschaftliches

Stefan Mappus, seines Zeichens Ministerpräsident von Baden-Württemberg, sagte in einem Interview: „Wenn einer die CDU vollends in die Krise stürzen will, muss er jetzt eine Führungsdebatte um Bundeskanzlerin Merkel führen“. Nett formuliert, doch leider inhaltlich daneben – nicht Derjenige welcher die Debatte ins Rollen bringt, würde Schuld an der Krise der CDU tragen, sondern jene Leute die Versprechen liefern und partout nicht einhalten!

Es ist ein Unterschied ob man den Boden für Krisen bereitet oder ob man dieses Verhalten anprangert. Nicht der Kritiker ist Grund für die Kritik, auch wenn es in der CDU derzeit anders gesehen wird. Philip Rösler wollte eine grundlegende Reformation unseres Gesundheitswesens – in Ordnung, ich traue der FDP und ihren Abgeordneten nicht einmal so weit wie ich zu spucken in der Lage bin, aber was derzeit erfolgt – die hemmungslose Offerte an die Krankenkassen, die Beiträge nach eigenem Gutdünken zu erhöhen, ist auf dem Mist der CDU/CSU gewachsen. Die Reform wurde auch von der CDU auf ihrem Leipziger Parteitag beschlossen, nur hält sie sich nicht an ihre eigenen Beschlüsse.

Auch dass die Kanzlerin derzeit ernsthaft erwägt Kritiker aus den Reihen der CDU die Parteimitgliedschaft zu kündigen, zeugt nicht gerade von einem gesunden Domekratieverständnis. Kritik ist im Grunde etwas positives, etwas aus dem man eigene Fehler erkennen und ausbessern kann. Wenn jedoch Kritiker zum Schweigen gebracht und bestraft werden sollen, dann grenzt dies schon fast an eine Diktatur der eigenen Meinung. Und ob jemand der sich so verhält – damit meine ich auch die Partei, deren Führungsspitze dieses Vorgehen mittlerweile unterstützt – wirklich Regierungsfähig ist, wage ich zu bezweifeln.

Demokratie ist etwas anderes…