Sparen, Sparen, Sparen – Hartz IV ist einfach zu teuer für den Staat (Youtube Video)
Nett, nicht wahr?
Die Politik spart leider bei denen die wenig haben, und bei ihnen selbst scheint’s gar nicht drauf anzukommen…
Nett, nicht wahr?
Die Politik spart leider bei denen die wenig haben, und bei ihnen selbst scheint’s gar nicht drauf anzukommen…
Noch ein kleiner Nachtrag zum kirchlichen … ähem … Sündenfall in Belgien. Gerade bin ich auf domradio.de über einen Artikel gestolpert, welcher sich – natürlich – Pro-Kirchlich mit der Sache befasst. Die Überschrift lautet dementsprechend auch „Kampagne gegen die Kirche“.
Die armen Kirchenmäuse, sind aber auch immer die Opfer…
Na da sage ich mal Amen!
Nach dem Artikel dort wurde der Kirche dass Material durch ein „Satire-Magazin“ zugespielt. Natürlich ist es erschrecken dass auch ein Kardinal zehn Stunden lang verhört wurde – besonders unter der Berücksichtigung dass der heilige Mann sich während des Verhörs über ein Unwohlsein beklagt habe…
…worüber sich wohl die Kinder in Dutroux Keller beklagt hätten, wenn ihnen denn jemand zugehört hätte?
Nun, interessant ist dass die Staatsanwaltschaft in Belgien nach dem Verhör wohl prüfen muss ob Kardinal Daneels (77) auch wegen unterlassener Hilfeleistung angeklagt werden wird. Wenn dies der Fall wäre, so frage ich mich, wo und wann bestand für den Kardinal die Gelegenheit in das Geschehen einzugreifen?
Es wird interessant werden…
Endlich wird etwas getan um gegen die ewig bösen Atomkraftwerke vorzugehen – die Steuer auf den Brennstab! Aber mal ehrlich, wenn diese kommen würde, wer wird sie im Endeffekt zahlen? Zunächst natürlich der Energieerzeuger, aber für den dürfte die Steuer auf die Brennstäbe zum Thema Umsatz werden – also eine Steuer die letztlich wir wieder in Form steigender Energiekosten zahlen müssten, und selbst wenn man auf sauberen Ökostrom wechselt – ob AKW oder Solarfeld, der Strom wird ins gleiche Netz geleitet, wodurch die Frage bei wem man kaft, letztlich nur reine Philosophie ist, solange die AKWs noch am gleichen Netz hängen.
Immerhin, mit diesem Aktionismus reagiert die Regierung auf die Vorwürfe des Lobbyismus im Bereich der Energieerzeuger. Atomkraft bleibt natürlich weiter sauber, sicher und die einzig gangbare Alternative für unsere Zukunft. Zwar kam es in Biblis in den letzen Tagen wohl wieder zu zwei kleinen Zwischenfällen, aber keine Sorge – Sowohl dass Leck im Kühlsystem von Block B, als auch die defekte Armatur einer Pumpe im Block A waren schnell behoben. Natürlich hat zu keinem Zeitpunkt Grund zur Beunruhigung bestanden…
Was pumpt man im AKW?
Klar, Kühlwasser!
Was geschieht wenn Brennstäbe keine Kühlung mehr erfahren?
Schau einfach zurück ins Jahr 1986!
Wir haben heute gegen Spanien verloren – die Weltmeisterschaft im Fußball ist somit für 2010 ausgeträumt. Aber hey, Kopf hoch – vielleicht schaffen wir es ja irgendwann mit dieser sauberen Energie zumindest Tschernobyl zu toppen! Man sieht ja gerade am Ölleck wie sicher und vorsichtig unsere Konzerne mit der Umwelt umgehen. Sicherheit statt Gier – das lobe ich mir…
Ich kann ja nicht verstehen dass die Kirche – dieser Club alter Herren mit merkwürdigem Modegeschmack und augenscheinlich noch merkwürdigeren Vorlieben – von aufgeklärten Rechtsstaaten immer noch geschützt wird. In Belgien wurden kirchliche Einrichtungen durchsucht, wobei die Unterlagen die – laut Presse – gefunden wurden, im Zusammenhang mit dem Fall Dutroux stehen sollen, der heute noch für Belgien eine Art Schockmoment darstellt.
Dass die katholische Kirche eine gewisse Meisterschaft im Verschweigen von Dingen hat, wundert nicht – aber wenn es jetzt auch noch heraus kommen sollte dass sie ihre Hände im Fall Dutroux drin hat, wird es wirklich unappetitlich. Ich verstehe ja langsam nicht mehr jene Leute die immer noch Sonntags mit ruhigem Gewissen zum Beten in die Kirche gehen, oder die gar ihre Kinder diesem obskuren Verein als Messdiener überlassen!
Und noch viel weniger verstehe ich es dass Deutschland diese Kirche gegen Kinder weiterhin mit Kirchensteuern finanziert! Ich dachte es läge der Regierung so viel am Wohl der Kinder? Scheinbar habe ich da was nicht richtig verstanden…
Ich bin ja bekennender Raucher und somit mehr oder weniger Schuld an der desolaten Wirtschaftslage, dem Afghanistankrieg, dem auslaufenden Öl im Atlantik, der Abrodung der Urwälder und vermutlich noch einiger anderer, schrecklicher, Dinge und Verbrechen. Aber dass Schlimmste ist: Vermutlich bin ich als Raucher Schuld an den steigenden Kosten der Krankenkassen…
Bislang durften Krankenkassen Zusatzbeiträge ja nur in einem gesunden Rahmen erheben – einen für den Patienten gesunden Rahmen. Dank unserer überaus fähigen Regierung jedoch, lässt sich dieser Zusatzbeitrag künftig grenzenlos anheben. Dies wird zwar in der nächsten Zeit eher schrittweise geschehen, aber auf lange Sicht wird es verdammt teuer werden.
Normalerweise gehe ich mit den Wehwehchen, die jeder von uns gelegentlich hat, zu meinem Hausarzt. Ein netter Mensch der gerne hilft und bei dem der Beruf tatsächlich Berufung ist. Allerdings musste ich in den letzten zwei Jahren auch dreimal ins Krankenhaus sowie einmal zu einem anderen „Arzt“ – und hier frage ich mich allen Ernstes: Wofür zahlt man eigentlich so teuer in dass „Gesundheitssystem“ ein?
Fall 1: Krankenhaus:
Dass erste Mal hatte ich mir die Hand gebrochen. Ein Sportunfall – und dass wo Raucher doch so unsportlich sind. Unfreundliches Personal, ein Arzt der seinem Verhalten nach eher ein Schlachter als ein Mediziner war und, nach erfolgter OP, die Mitteilung dass man eigentlich hätte auf die OP verzichten können, da es mit Schienen auch getan gewesen wäre. Schön zu wissen dass Krankenhausärzte so geschickt mit dem Röntgengerät umzugehen verstehen.
Nichts desto trotz haben die behandelnden Ärzte mich dann doch in Narkose versetzt, mir die Hand aufgeschnitten (was übrigens im Nachhinein schmerzhafter als der Bruch war) und mir Platten in die Knochen geschraubt. Ich möchte nicht wissen was diese unnötige OP gekostet haben mag – von der Verlängerung meiner Arbeitsunfähigkeit ganz zu schweigen…
Fall 2: Hausarzt:
Ich hatte zur Zeit ein wirkliches Problem mit hohem Blutdruck. Die Werte lagen in einem Bereich welcher fast schon tödlich war – nach einigen Jahren in welchen ich diverse Betablocker gegen meinen Blutdruck genommen hatte, bekam ich dass Problem jedoch durch eine simple Umstellung meiner Essgewohnheiten in den Griff, ganz ohne teure Medikamente übrigens.
Nun, es geht um den anderen Arzt zu welchem ich gehen musste, da mein Hausarzt zu diesem Zeitpunkt in Urlaub war. Mein Blutdruck hatte den sensationell gefährlichen Wert von 347 zu 196 erreicht und ich war kaum noch in der Lage zu gehen. Schatten tanzten munter vor meinen Augen, der Schmerz in Brust, Hals, Armen und Kopf war schier unerträglich und ich stand auf Messers Schneide. Eigentlich sollten Ärzte Menschen helfen, zumindest wenn diese sich in eine Praxis schleppen und man ihnen ansieht dass es schlecht um sie steht. Statt Hilfe bekam ich jedoch einen Termin zugeteilt – ich sollte mich in fünf Wochen nochmals melden. Unnötig zu sagen dass sich mein Problem in dieser Zeit erledigt hätte…
Ich verließ die Praxis und bestellte mir einen Notarztwagen – denn dazu war die Ärztin selbst leider nicht mehr in der Lage.
Fall 3: Ein niedergelassener Chirurg sowie ein Krankenhaus:
Wer behauptet dass Hämorriden nur unbewegliche Menschen treffen können, irrt sich. Vielleicht hängt es ja auch mit meiner Raucherei zusammen? Wer weiß…
Nun, ich musste die Dienste eines Chirurgen in Anspruch nehmen. Dieser schnitt auch munter an mir herum und beseitigte mein kleines, peinliches Problem. Dafür bekam ich andere Probleme – es hörte nicht auf zu bluten!
Die geöffnete Vene war ungenügend verbunden worden und ziemlich weit aufgeschnitten, wie man mir später im Krankenhaus mitteilte – außerdem war ich zu schnell wieder auf den Beinen gewesen. Stimmt sogar, ich musste dass Behandlungszimmer schnell verlassen, da andere Patienten ebenfalls die Gnade des schnippelnden Arztes erwarteten.
Nach einem knappen dreiviertel Liter Blutverlust landete ich erneut im Krankenhaus. Dort hatte man mir Blut abgenommen, ich hatte ja noch etwas übrig, und die „Wunde“ soweit versorgt dass sie aufhörte zu bluten. Ich konnte mich sogar auf der Liege halten ohne seitlich runterzukippen – zu dem Zeitpunkt hatte ich schon Übung was dass Aufrechthalten bei Kreislaufproblemen betrifft.
Einen Dank an dieser Stelle an dass Krankenhaus Holweide – die Wunde habt ihr gut versorgt … aber bringt euren Schwestern doch bitte bei sich die kleinen Patschehändchen zu waschen, bevor sie Patienten Blut abzapfen! Zwar durfte ich mein Blut behalten, dafür hatte ich jedoch gute sechs Wochen lang einen daumendicken Knoten in der Armbeuge…
Ärzte und die Versorgung von Patienten – dass ist ein Thema bei dem mir häufig der Hals anschwillt.
Dass die Kassen über wenig Geld klagen, kann ich verstehen. Jedes gut laufende Unternehmen klagt heute über zu wenig Gewinne und entlässt Personal, ist eben eine Modeerscheinung der Wirtschaft. Aber wenn ich jetzt für die mageren Leistungen und die Unfähigkeit der meisten Ärzte auch noch mehr Geld zahlen muss … sorry, da überlege ich mir ernsthaft ob ich nicht besser beraten bin mein Geld in einen Voodoopriester zu investieren, der mir gelegentlich ein passendes Mojo bereitet!?
Schlimmer als in vielen deutschen Krankenhäusern und Arztpraxen kann es eigentlich kaum sein…